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Kooperationsgemeinschaft Migrationsfachdienste für die Stadt und den Landkreis Regensburg
Aktivitäten / Themen:
- gemeinsame Kooperation mit dem BAMF Frau Mühlberger REKO und den Integrationssprachkursträgern besonders im AK Integrationssprachkursträger
- Überarbeitung von Instrumenten und Werkzeugen für die Methode Case Management
- Überarbeitung der Kooperationsvereinbarung
- Vorstellung der Grundsätze und Rahmenkonzepte der JMD bei der Agentur für Arbeit, den ARGEN etc.
- Erarbeitung des Profils der JMD-Arbeit in Form einer PowerPoint-Präsentation
- Steuerung und Federführung des „Integrationsforum für die Stadt und den Landkreis Regensburg“
- Öffentlichkeitsarbeit (gemeinsamer Briefkopf, Power Point Präsentation, folder)
- Feststellung des Bedarfs, Planung und Durchführung von zusätzlichen Bildungsangeboten
- Vorbereitung, Koordinierung der Netzwerkarbeit im Runder Tisch am Hohen Kreuz sowie Aussiedlerbeirat der Stadt Regensburg
Mitglieder:
- JMD der Jugendwerkstatt Regensburg e. V.
- JMD der KJF Regensburg (www.kjf-regensburg.de)
- MEB Caritasverband für die Diözese Regensburg e. V. (www.caritas-regensburg.de)
- MIR - VHS Regensburg: Kommunales Netzwerk für Migration und Integration der Stadt Regensburg (www.vhs-regensburg.de)
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Netzwerk "Integrationsforum für Stadt und Landkreis Regensburg"
Das Integrationsforum für Stadt und Landkreis Regensburg engagiert sich für eine Verbesserung der Migrantenförderung.
Mit dem Zuwanderungsgesetz sind 2005 die Integrationskurse entstanden. In Regensburg gibt es zurzeit acht Träger von Integrationssprachkursen.
Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (www.bamf.de) hat RegionalkoordinatorInnen zur Begleitung der Kurse eingesetzt.
Wir sind zusammen mit dem JMD der Kath. Jugendfürsorge Regensburg e.V. für die individuelle Begleitung der nicht mehr schulpflichtigen jungen Neuzuwanderinnen und Neuzuwanderer im Wege des Case Managements vor, während und nach den Integrationskursen zuständig.
Im Juli 2005 haben die beiden JMDs zusammen mit der Migrationserstberatungsstelle (MEB) und den Regionalkoordinatoren des BAMF das Integrationsforum ins Leben gerufen.
Dieses Forum wurde gegründet, um die vielfältige Integrationsarbeit zu koordinieren, sich persönlich kennen zu lernen, aktuelle Fragen zu klären und gemeinsame Perspektiven zu entwickeln.
Ziel ist die Optimierung der Integrationsarbeit in Stadt und Landkreis Regensburg.
Folglich sind die Aufgaben eines Integrationsforums:
Die vorhandenen Einrichtungen und Dienste in Bereich der Migrationsarbeit zu erfassen und zu vernetzen.
Die Zusammenarbeit der örtlichen Einrichtungen untereinander zu fördern und Ressourcen zu bündeln
Vorschläge zu Verbesserung der örtlichen Integrations- und Migrationarbeit zu erarbeiten
Ehrenamtliches Engagement zu fördern
Öffentlichkeits- und Lobbyarbeit zu bündeln
Bei der Suche nach Fördermöglichkeiten mitzuwirken
Mitwirkung der Migrantengruppen zu fördern
Unterstützung des interkulturellen Austauschs
Es wurde festgelegt, zwei verschiedene Foren zu bilden:
1. Das Integrationsforum für Stadt und Landkreis Regensburg
Zweimal jährlich trifft sich dieses Integrationsforum in Form einer großen Runde, zu welchem alle aufgeführten Einrichtungen eingeladen werden:
* Bürgermeisterin der Stadt Regensburg
* Landrat des Landkreises Regensburg
* Einwohnermeldeamt Stadt Regensburg - Ausländerabteilung
* Bundesamt für Migration und Flüchtlinge – Regionalkoordinatoren
* Regierung der Oberpfalz
* Ausländerbeirat der Stadt Regensburg
* ARGE-Stadt Regensburg
* ARGE-Land Regensburg
* Agentur für Arbeit
* Agentur für Arbeit – Team U 25, Berufsberatung
* VHS f. d. Landkreis Regensburg e. V.
* Volkshochschule der Stadt Regensburg
* Euro-Schulen Regensburg Abteilung Deutsch als Fremdsprache
* Deutsches Erwachsenen Bildungswerk e.V.
* Kolping - Bildungswerk, in der Diözese Regensburg e. V
* bfz Regensburg
* IFP-Gesellschaft für Fortbildung und Personalentwicklung GmbH
* Amt für Jugend und Familie Stadt Regensburg
* Amt für kommunale Jugendarbeit Stadt Regensburg
* Modellprojekt Kompetenzagentur im Amt für kommunale Jugendarbeit
* Landratsamt Regensburg Kreisjugendamt
* Landratsamt Regensburg Ausländerabteilung
* Jüdische Gemeinde Regensburg
* Amt für Schulen Stadt Regensburg
* Staatliches Schulamt in der Stadt Regensburg
* Aussiedlerbeirat der Stadt Regensburg - Vertreten durch Landsmannschaft der Deutschen aus Russland
* ISIB - Institut für Sprachen Integration und Berufsbildung
* IGL – Institut für ganzheitliches Lernen
* Jugendmigrationsdienst (JMD) der Jugendwerkstatt Regensburg
* Jugendmigrationsdienst (JMD) der KJF Regensburg
* Migrationserstberatung (MEB) des Caritasverbandes Regensburg
* Projekt Kommunales Netzwerk für Migration und Integration der Stadt Regensburg
* a.a.a. - Arbeitskreis für Ausländische Arbeitnehmer
Aktivitäten / Themen in den Treffen 2006:
* Kurzbericht aus dem AK Integrationssprachkursträger
* Schulische und außerschulische Förderung von Migrantenkindern, Armin Homp, Bayerisches Staatsministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familie und Frauen
* Angebote des Team U 25 der Berufsberatung für Schüler und Schulabgänger, Leiterin des Team U 25, Agentur für Arbeit
* Bedeutung und Rolle der interkulturellen Kompetenz bei der Integration, IKO Institut Universität Regensburg
* Informationen zur aktuellen Situation im Bereich Migration; aktuelle Zahlen zu den Integrationskursen, Problemen und Härtefällen, aktueller Bedarf an jugendgerechten Kursen
* Vorstellung des Konzeptes „Verbundprojekte“ (BAMF)
Pädagogik gegen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit (a.a.a.)
* Vorstellung des Interkulturelles Zentrum - gemeinsam für alle (KJF)
* Bedeutung der Interkulturellen Öffnung von Behörden (IKO – Institut)
* Bericht über die Zusammenarbeit der Sprachkursträger und Migrationsfachdienste
* Bericht zu den Integrationskursen (BAMF)
* Bericht aus den ARGEn Stadt und Landkreis Regensburg: Aktuelle Situation und Vorstellung der Angebote / Maßnahmen für MigrantInnen
* Feststellung von Förderbedarf und Lösungsansätzen
….. Letztes Treffen des Integrationsforums vom Freitag, den 30. April 2007
( Auszüge aus der Tagesordnung)
Anerkennung beruflicher Abschlüsse von MigrantInnen, Hr. Martin Kessel, Handwerkskammer Regensburg
Fördermöglichkeiten von erwachsenen MigrantInnen, angefragt: Hr. Erich Meyer,
ArGe Stadt
Förderprogramme der Otto-Benecke-Stiftung (Garantiefonds, Akademiker Programm), Hr. Dr. Niklaus Berlinger, Leiter der Leitstelle München
Vorstellung des Bundesprogramms Jugend für Vielfalt, Toleranz und Demokratie – gegen Rechtsextremismus, Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus des Familienministeriums, Fr. Anna Schledorn, Amt für Kommunale Jugendarbeit
Jahresstatistik 2007 der Migrationsfachdienste in Regensburg (JMD, MEB, MIR)
Sonstiges
Nächster Termin: Integrationsforum für die Stadt und den Landkreis Regensburg
Datum: 21.09.2007
Zeit: 10:00 Uhr
Ort: Haus Hemma , Oberländerstraße 1, 93051 Regensburg,
www.haushemma.de
2. Der Arbeitskreis der Sprachkursträger
Weiterhin findet zweimal jährlich eine kleinere Runde, der Arbeitskreis der Sprachkursträger, statt, bei welchem sich die
Sprachkursträger, die JMD, die MEB und die Regionalkoordinatoren treffen.
Letztes Treffen des Arbeitskreises vom Freitag, den
09. März 2007
( Auszüge aus dem Protokoll)
TOPs
Aktuelle Situation und Zahlen aus den Integrationskursen - Perspektiven (Frau Mühlberger)
Aktuelle Situation in den Sprachkursen: Erfahrungen, probleme. Erfolge ….
Diskussion „Erster Evaluierungsbericht von Ramboll zu den Integrationskursen“
Weiterentwicklung des Formulars Teilnehmerbeurteilung ...
„Angebote des JMD der Jugendwerkstatt ….
- Vorstellung des Konzeptes „Bewerbungscoaching für Junge Migranten“
- TIK u.a.
Sonstiges …
Nächster Termin:
Freitag, 20.07.2007 10.00 Uhr
Im JMD der Jugendwerkstatt Regensburg e. V.
Glockengasse 1, 93047 Regensburg
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Netzwerk „Runder Tisch am Hohen Kreuz“
Aktivitäten / Themen 2006/2007:
* Stadtteilzeitung „kreuz & quer“ + Gemeinsame Pressearbeit
* Aktuelle Situation in den verschiedenen Einrichtungen, im Stadtteil
* Schulsozialarbeit an der Grundschule HK + Elternarbeit an der GS + Elterncafe + Spielnachmittage
* BAMF-Projekt Integrativer Freizeit- und Sporttreff lief zum 30.06.2006 aus: Fortsetzung aber unter „neuer Konzeption“ gesichert
* Start des Projektes „Interkulturelles Zentrum“;
* Kurs: „Evangelisch für Anfänger“
* Vorstellung des Kinderhorts am Hohen Kreuz
* Interkulturelle Woche
* „Straßenfußball für Toleranz“ im Stadtteil
* Planung der Stadtteilrallye Hohes Kreuz
* Benefizkonzert im Antoniussaal
* Aktuelles aus dem ÜWH
Mitglieder des AK „Runder Tisch am Hohen Kreuz“:
- kath. Pfarramt „Mater Dolorosa“ und „St. Cecilia“
- evangel. Pfarramt „Hohes Kreuz, Neupfarrkirche“
- JMD der Jugendwerkstatt Regensburg
- Landsmannschaft der Deutschen aus Russland
- KJF/JMD Regensburg
- KJF/Jugendtreff „Container“ Hohes Kreuz
- JMD der Jugendwerkstatt Regensburg
- KJF/JMD “Integrativer Freizeit- und Sporttreff
- Pfarramt Neupfarr-/Kreuzkirche
- Diözesan -
Caritasverband, Migrationserstberatung
- BLSV-Integration durch Sport
- EJSA – Jugendsozialarbeit an der Grundschule
- Kindergarten am Hohen Kreuz
- Kinderhort am Hohen Kreuz
- Grundschule am Hohen Kreuz
- Förderverein Schule Hohes Kreuz
- VfR-Jugendabteilung
- Farbkreis e.V.
- Deutschkurs der VHS „Mama lernt Deutsch“
- Projekt Kommunales Netzwerk für Migration
(aus dem letzten Protokoll …)
Gemeinsame Aktionen und Veranstaltungen am Hohen Kreuz
* Fußballturnier mit Stadtteilfest:
Terminvorschlag: September nach den großen Sommerferien
* Stadtteilrally:
Terminvorschlag: Zwischen den Oster- und Pfingstferien
*Eintägiger Wandertag in der nahen und näheren Umgebung für die Menschen am Hohen Kreuz
Termin 17. Mai 2007
* Kulturabende (Mottoabende) Die verschiedenen Einrichtungen bereiten zusammen mit ihren Kindern, Jugendlichen oder auch Erwachsenen zu einem bestimmten Land / Kultur (Beispiel: Togo, Vietnam) Inhalte vor, die an einem Abend unter diesem Motto aufgeführt, vorgestellt, gegessen oder gezeigt werden.
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Geschäftsordnung für den Arbeitskreis „Runder Tisch am Hohen Kreuz“ mit Sitz in Regensburg
Geschäftsordnung für den Arbeitskreis „Runder Tisch am Hohen Kreuz“ mit Sitz in Regensburg
§ 1 Konstituierung
Der Arbeitskreis ist ein Zusammenschluss von Mitgliedern öffentlicher und freier Träger und anderer aktiv im Gemeinwesen des Stadtteils Hohes Kreuz beteiligter Vereine, Organisationen, Institutionen, Verbände und Einzelpersonen.
§ 2 Mitgliedschaft
Gründungsmitglieder sind alle, die sich zum Zeitpunkt der Verabschiedung der Geschäftsordnung als Mitglied des AK erklärt haben. Neue Mitglieder sind durch die Mitglieder des Arbeitskreises auf Antrag mit einer 2/3-Mehrheit bestätigt. Für eine gültige Abstimmung muss mindestens die Hälfte der Mitglieder anwesend sein und nur die Stimmen der anwesenden Mitglieder zählen.
§ 3 Ziele
Der Arbeitskreis strebt mit seinen Aktivitäten folgende Zielsetzungen an:
Die langfristige und dauerhafte Verbesserung der Wohn-, Arbeits- und Lebensqualität der MigrantInnen und Einheimischen im Stadtteil
Hohes Kreuz
Die Verbesserung der Integrationschancen (sprachliche, schulische, berufliche und soziale Integration)
Förderung von Chancengleichheit
Förderung der Partizipation von MigrantInnen in allen Bereichen des sozialen, kulturellen und politischen Lebens.
§ 4 Aufgaben
Der Arbeitskreis erfasst und vernetzt die vorhandenen Einrichtungen und Dienste im Bereich der Migrationsarbeit im Gemeinwesen. Er fördert die Zusammenarbeit der örtlichen Einrichtungen untereinander, bündelt Ressourcen und erarbeitet Vorschläge zur Verbesserung der örtlichen Integrations- und Migrationsarbeit. Ehrenamtliches Engagement wird gefördert, indem die Mitwirkung von betroffenen und interessierten Bürgern an den vorstehend genannten Zielen und Aufgaben unterstützt wird.
Der Arbeitskreis pflegt Öffentlichkeits- und Lobbyarbeit und wirkt bei der Suche nach Fördermöglichkeiten mit und fördert die Mitwirkung der Migrantengruppen, um den interkulturellen Austausch zu unterstützen. Die Erreichung der Ziele erfolgt durch gemeinsame Projekte, Angebote, Informationsveranstaltungen, Beteiligung an Diskussionsforen, Organisation und Beteiligung an Stadtteilfesten, Mitarbeit und Mitwirkung bei der Entwicklung von Plänen, die den o. g. Zielen dienen. Information und Sensibilisierung der Medien durch die gezielte Medienarbeit.
§ 5 Geschäftsführung des Arbeitskreises
Der Jugendmigrationsdienst der Katholischen Jugendfürsorge der Diözese Regensburg e. V. und der Jugendmigrationsdienst der Jugendwerkstatt Regensburg e. V. stellen die Geschäftsführung des Arbeitskreises
§ 6 Sitzungen
Zu den stattfindenden Sitzungen können neben den Mitgliedern im Arbeitskreis auch öffentliche und freie Träger, Vereine, Institutionen, Firmen und Verbände sowie interessierte Bürger eingeladen werden.
Die Einladungen zu den Sitzungen des Arbeitskreises mit Tagesordnungspunkten und das Verschicken entsprechender Unterlagen erfolgt durch die Geschäftsführung spätestens bis 14 Tage vor dem Sitzungstermin. Die Mitglieder des Arbeitskreises können und sollen Themenvorschläge einbringen. Es sind jährlich mindestens vier Sitzungen durchzuführen.
§ 7 Moderation und Protokollführung
Die Moderation und die Protokollführung der Sitzungen werden im Rotationsverfahren durchgeführt und in der jeweils vorhergehenden Sitzung festgelegt.
§ 8 Inkrafttreten
Die Geschäftsordnung tritt mit dem Beschluss der Arbeitskreissitzung vom 21.09.05 in Kraft.
§ 9 Änderung der Geschäftsordnung
Für den Erlass bzw. eine Änderung der Geschäftsordnung bedarf es einer Sitzung des Arbeitskreises und einer 2/3-Mehrheit der anwesenden Mitglieder. Hierbei ist zu beachten, dass für eine gültige Abstimmung mindestens die Hälfte der Mitglieder anwesend sein muss.
Regensburg, den 26.10.05
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Netzwerk für Toleranz und Demokratie
Aktivitäten / Themen:
- das „Internationale Odessahaus in Regensburg“ stellt sich vor
- der Islamisch-Arabische Kulturverein stellt sich vor
Mitglieder:
Alle Einrichtungen die Angebote für Migranten machen.
z.B. Schulen, Initiativen, Vereine aber auch selbstverwaltete Migrationsvereine und –einrichtungen, MEB, JMD, Flüchtlingsorganisationen, a.a.a. – Arbeitskreis für ausländische Arbeitnehmer, Islamische Kulturverein, etc.
Die Koordinierung des Netzwerkes wird vom Amt für kommunale Jugendarbeit gewährleistet.
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Beirat zur Integration von Deutschen Aussiedlern (Aussiedlerbeirat)
Aktivitäten / Themen 2006:
- Kurzbericht zum Projekt MIR: Aktivitäten ... Angebote von MIR ...
- Bericht aus den Jugendzentren in Regensburg
- Neuberufung von Mitgliedern in den Aussiedlerbeirat
- Neue Integrationsberatungsstelle der Regierung der Oberpfalz im ÜWH
- Ab 2007 wird die Aufnahme der Aussiedler neu konzipiert: Künftig sollen die Integrationskurse für die Aussiedler ausschließlich in Friedland stattfinden. Der tatsächliche Zuzug wird sich dann um 8 Monate
verzögern. Aussiedler sollen sofort in den privaten Wohnungsmarkt vermittelt
werden.
- Das Übergangswohnheim in Sulzbach-Rosenberg wird aufrecht erhalten. In Regensburg wird es keine weiteren Aufnahmen mehr geben.
- Pressemitteilung „Aussiedler müssen deutsch lernen“
- Forum soziales Bayern u.a.
Mitglieder:
- Bürgermeisterin der Stadt Regensburg
- Landsmannschaften der Deutschen aus Russland
- Landsmannschaften der Siebenbürgener, BanaterSchwaben und der Schlesier
- Bund der Vertriebenen
- MEB des Diözesan-Caritas-Verbandes
- JMD der katholischen Jugendfürsorge
- JMD der Jugendwerkstatt Regensburg
- Amt für kommunale Jugendarbeit
- ARGE der Stadt Regensburg
- Agentur für Arbeit
- Kirchengemeinden aus sozialen Brennpunkten
- Regierung der Oberpfalz
- Stadträte
- Projekt Kommunales Netzwerk für Migration
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Regionaltreffen Oberpfalz und Niederbayern für JMD, Migrationsdienste, Aussiedlerpfarrer des DW Bayern
Aktivitäten / Themen 2006:
- Berichte aus den einzelnen Beratungsstelle:
- Künftige Struktur der Regionaltreffen
- Integrationskurse Begleitung, Kooperation sowie Kooperation mit den ARGE
- Übergangswohnheime in der Opf. und NB
- Zuzug nach Bayern im Jahr 2006: ungefähr 1100 Aussiedler. Bis Ende 2008 soll es pro Regierungsbezirk nur noch ein Übergangswohnheim geben. Für die Oberpfalz ist Sulzbach-Rosenberg vorgesehen. Für Niederbayern ist diese Frage noch nicht geklärt.
- Statistik und Finanzierung und Neue AVR
- Neues Bleiberecht und Dolmetscherfinanzierung
- Stiftung „Welten verbinden“
- Mitglieder:
- Diakonisches Werk Bayern
- LAG EJSA München
- JMD aus Regensburg, Neumarkt, Sulzbach-Rosenberg, Passau
- MEB aus Cham, Weiden, Sulzbach-Rosenberg, Passau, Neumarkt,
- Aussiedlerpfarrer für das Dekanat Regensburg aus Laaber
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Auszug aus unserer Rahmenkonzeption
Vorbemerkung
Die Netzwerk- und Sozialraumarbeit zielt auf die Beteiligung möglichst aller in der Integrationsarbeit tätigen Akteure ab, die an der Gestaltung positiver Lebensbedingungen und Partizipationsmöglichkeiten junger MigrantInnen mitwirken.
Als "Sozialraum" wird die soziale und institutionelle Infrastruktur einer bestimmten Region bzw. eines Stadtteils bezeichnet. Die Definition von Sozialräumen orientiert sich üblicherweise an den bestehenden Verwaltungsgliederungen einer Region. Der JMD definiert seinen Sozialraum aufgrund einer differenzierten Sozialstruktur-Analyse und berücksichtigt die Bedarfe und das Lebensumfeld junger Menschen mit Migrationshintergrund.
Adressaten der Netzwerk- und Sozialraumarbeit sind neben der Zielgruppe Institutionen, ehrenamtliche Initiativen, Ämter, Betriebe, Verbände, Vereine, Kultur- und Bildungseinrichtungen, Selbstorganisationen von MigrantInnen, Ehrenamtliche, Religionsgemeinschaften und andere Akteure, die für Migrantinnen und Migranten relevant sind, einschließlich der Bevölkerung im Lebensumfeld der Jugendlichen.
Sozialräumliche Jugendsozialarbeit verfolgt einen bereichsübergreifenden Ansatz und betrachtet die Lebenswelt der Zielgruppe als Ganzes. Sie erschließt den Kontext, in dem jugendliche ZuwandererInnen leben, und aktiviert sie, sich selbstständig in diesem Kontext zu bewegen. Standardisiertes und statisch-lineares Handeln wird ersetzt durch projekt- und prozessorientierte Kooperation im Sozialraum.
Angebotsanalyse für die Zielgruppe im Sozialraum
Der JMD erstellt eine Angebotsanalyse für die Zielgruppe in Kooperation mit den Netzwerkpartnern, z.B. in Form eines Sozialatlas oder einer Netzwerkkarte. Sofern eine Angebotsanalyse bereits vorliegt oder in Planung ist, unterstützt der JMD diesen Prozess, bezogen auf die Belange junger Menschen mit Migrationshintergrund.
Ausgehend von dieser Analyse werden Förderlücken im sprachlichen, schulischen, beruflichen und gesellschaftlichen Bereich identifiziert
und dokumentiert. Als weiteres Ergebnis der Angebotsanalyse werden entsprechende Förderangebote für die genannten Zielgruppen angeregt und mit den Netzwerkpartnern kommuniziert.
Die Angebotsanalyse wird aktualisiert und fortgeschrieben.
Zielgruppenspezifische Netzwerke
Der JMD entwickelt und fördert Strategien zur Kooperation und Vernetzung aller zielgruppenrelevanten Akteure im Sozialraum. Er unterstützt die zielgruppengerechte und flexible Abstimmung der vorhandenen bzw. neu zu entwickelnden Angebote und wirkt auf die
Verknüpfung von fallbezogenen (Case Management) und sozialraumorientierten Maßnahmen hin.
Der JMD beteiligt sich an der Entwicklung von Integrationskonzepten auf kommunaler und Landesebene.
Eine gemeinsame und koordinierte Öffentlichkeits- und Lobbyarbeit des Netzwerks wirkt im Sinne einer wirkungsvollen und nachhaltigen
Interessensvertretung für die Zielgruppe.
Möglichkeiten der Netzwerk- und Sozialraumarbeit
- Mitarbeit/Erstellung einer Angebotsanalyse für die Zielgruppe im Sozialraum (z.B. Sozialatlas, Netzwerkkarte),
- Netzwerkarbeit (Fördernetze aufbauen und pflegen),
- Beteiligung an der Erarbeitung regionaler Integrationskonzepte,
- Teilnahme an Jugendkonferenzen, die der Träger der Grundsicherung gemäß § 18 SGB III initiiert,
- Förderung der ehrenamtlichen Arbeit,
- Entwicklung und Begleitung von gemeinwesen- und sozialraumorientierten Angeboten,
- Identifizieren von Förderlücken und Anregung von Förderangeboten für die genannten Zielgruppen,
- Hinwirken auf die zielgruppengerechte Abstimmung der Angebote für die Zielgruppe im Sozialraum,
- Angebot der Zusammenarbeit mit den Migrantenorganisationen.
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